Kap San Antonio, Xàbia und Bucht del Moraig

Eine 160 Meter hohe Steilküste mit einem beeindrucken­den Blick.

Am Fuße des Kliffs befindet sich das Meeresreservoir Kap San Antonio, ein geschütztes Gebiet von höchster Bedeutung für den Umweltschutz, die Wissenschaft und die Ökologie. Fischen ist in dieser Gegend verboten und Tauchen ist nur bedingt und mit einer entsprechenden Genehmigung erlaubt (Tourist Info Dénia).

In den Gewässern dieses Reservats sind zahlreiche ben­tonische Gemeinschaften vertreten, wie beispielsweise, sublitorale Gemeinschaften, Algae Esciofilae, Seegras­wiesen wie auch verschiedene Tierarten wie Seegrillen, großer Seefächer um nur einige zu nennen.

Vom Kap San Antonio aus erscheint das weite Meer mit einem noch intensiveren Blau als an anderen Stellen. Bei klarem Wetter kann in der Ferne Ibiza erblickt werden.

Nachdem wir einige Minuten die Landschaft genossen haben, geht die Fahrt weiter nach Jávea. Unsere Auf­merksamkeit wird sich dabei auf eine Reihe von alten Windmühlen richten, die auf einem zum Gemeindege­biet gehörenden Plateau gelegen sind.

Verkehrsmittel

Wir können diesen Ausflug mit dem eigenen PKW ma­chen, obwohl zwischen Dénia und Jávea auch Busse oder Schiffe verkehren. Der Hafen von Dénia ist Ausgangspunkt für verschiedene Schiffsrouten unter anderem auch die ge­nannte Strecke.

Mit dem PKW

Von Dénia aus nehmen wir die Straße “Carretera de las Rotas” bis wir zu einem Kreisverkehr kommen, an dem wir die Ab­zweigung nach Jávea (Xàbia) nehmen. Dann fahren wir ca. 10 Minuten lang auf einer Berg­straße mit der Bezeichnung Carretera de les Planes weiter bis eine Abzweigung kommt, an der wir nach links in Richtung (Kap) Cabo de San Antonio abzweigen. Beim Befahren der Bergstraße ist Vorsicht geboten.

Besichtigungen in Jávea

Rundgang. Das Städtchen Jávea besteht aus 3 Teilen: Alt­stadt, Hafen und Arenal Strand.

Es lohnt sich, die Altstadt von Jávea zu besuchen. Hier fallen 3 parallel verlaufende Gebäude auf: Die Markthalle, ein ehemaliges Kloster, das vor kurzem restauriert wurde, die Kirche San Bartolomé im spätgotischen Stil und eines der schönsten und er­staunlichsten Exemplare des elisabethanischen goti­schen Stils und schließlich das Rathaus von Xàbia.

Nachdem wir diese historischen Gebäude besich­tigt haben, steigen wir die Treppe neben dem Rat­haus hinunter bis zu einem wunderschönen mit Säulen umgebenen Platz, der Plaza Porticada, von wo aus wir die rückwärtige Fassade des Rathauses aus Toscastein sehen können und das Kulturhaus, Casa de la Cultura, das interessante Ausstellungen anbietet.

Von hier aus gehen wir in Richtung des archäologi­schen und ethnographischen Museums “Soler Blas­co” weiter, das sich nur eine Minute zu Fuß entfernt befindet. Dieses erreichen wir über die Calle Mayor und auf der rechten Seite führt uns eine kleine Gasse ins Museum. Dieses ist leicht zu erkennen, denn es befindet sich in einem kleinen Palast vom Beginn des 18 Jh.: Das Haus von Felipe Bañuls.

Nach diesem interessanten Spaziergang führt uns der Besuch weiter in Richtung Hafen, wo sich die außergewöhnliche Kirche Nuestra Señora de Loreto befindet, und uns mit ihrem Dach, das die Form ei­nes umgedrehten Schiffes hat und äußeren Säulen, die die zwölf Apostel darstellen beeindruckt.

Eine weitere Besichti­gung in Jávea

Wir schlagen die Besichtigung der 15 “Miradores” oder Aus­sichtspunkte von Xàbia vor. Hierfür wird ein ganzer Tag benötigt. Diese Miradores be­ginnen am Kap San Antonio und enden an der Granadella. Sie erstrecken sich über 25 Km Küste.

Von Jávea (Xàbia) zur Bucht “Cala del Moraig”

Unser Ausflug führt uns nun zum Poble Nou de Benitatxell und in die bekannte Bucht von Cala del Moraig und die Cova dels Arcs Höhle, wel­che vor der Dämmerung besucht werden sollten, da hier das Licht die beeindruckenden Farben dieser Landschaft ganz besonders zur Geltung bringt.

Von Jávea aus folgen wir der Beschilderung nach Gata und Benitatxell.

Der Küstenstreifen bei Poble Nou de Benitatxell fällt besonders aufgrund der steilen und zerklüften bis zu 100 Meter hohen Felsenküste auf. Das Gebirge Sierra de la Llorença birgt an seinen versteckten Hängen die er­sten Öfen, in denen die früheren Siedler Ton backten, um aus ihm Dach­ziegel herzustellen. Der höchste Punkt befindet sich auf dem Puig Lloren­ça (auf 440 Metern Höhe).

Um zur Cala del Moraig und zur Cova dels Arcs zu gelangen, folgen wir der Beschilderung zur Urbanisation Cumbres del Sol direkt am Eingang des Dorfes Benitatxell, und nachdem wir diese durchfahren haben, gelan­gen wir schließlich zur Bucht Cala del Moraig.

Die Cala del Moraig und die Höhle Cova dels Arcs. Die Bucht hat einen Kieselstrand und das Meer wechselt zwischen Grün und Blau. Am südli­chen Ende der Bucht des Moraig befindet sich die Höhle Cova dels Arcs, eine der bedeutendsten Höhlen der alicantinischen Küste. Sie ist außerdem eines der besten Beispiele für das Drai­nagesystem des Karstgesteins, das von kontinentalen oder küstenspezifischen Bedingungen zu Unterwasserbedin­gungen übergegangen ist. Wir befinden uns hier zweifellos in einer unvergleichlich schönen Landschaft.