Teulada, Moraira und Benissa

Teulada liegt nur 22 km von Dénia entfernt.

Besichtigungen in Teulada. Die Altstadt von Teulada ist auf jeden Fall einen Besuch Wert: vom Rathaus aus nehmen wir den Weg zum Platz Plaza de la Creu, um dann bis zur Kirche Iglesia de Santa Catalina aus dem 16. Jh zu gelangen, die im Re­naissancestil mit gotischen Elementen erbaut wurde. Die Kup­pel ist im byzantinischen Stil bemalt. Die Kirche besitzt eine Orgel im romantischen Stil. Der Glockenturm aus dem 19. Jh. mit einem sechseckigen Grundriss erreicht eine Höhe von 30 Metern. Gegenüber befindet sich das Pfarrhaus, Casa Abadía und neben der Kirche die “Kapelle der Heiligen Hirtin”, La Er­mita de la Divina Pastora, eine Wallfahrtskapelle im barocken Stil, jedoch mit einer Fassade im Renaissancestil.

Wenn wir weiter durch die Altstadt schlendern stossen wir auf das alte Gerichtsgebäude La Sala de Jurats i Justícies (17. Jh.) aus Toscastein mit einer Sonnenuhr aus der gleichen Zeit. Von dort aus gelangt man zur Kapelle des Heiligen San Vicen­te Ferrer, im neoklassizistisch-barocken Stil erbaut, die durch ihre mit blauen Ziegeln gedeckte Kuppel auffällt.

Richtung Moraira. Wenn wir die Straße weiter in Richtung Moraira fahren, gelangen wir nach 2 km zur Ermita de la Font Santa (“die Kapelle des heiligen Brunnens”), das die “Quelle mit dem ewig fließenden Wasser” enthält.

Typische Einkäufe:

In Teulada finden wir den so­genannten Weißwein “Mari­na Alta”, und den “Moscatel”, einen süßen Likör, die beide aus der Muskatellertraube in der Winzergenossenschaft von Teulada hergestellt wer­den und in der Weinschenke erhältlich sind.

Mercadillo

Der Straßenmarkt findet jeden Mittwoch in der Calle Alicante in Teulada statt.

Besichtigungen in Moraira. Morairas Stadtkern ragt durch seinen kosmopolitischen Charakter hervor, obwohl der Ort auch heute noch die alte Fi­schertradition bewahrt.

Unbedingt besuchenswert ist die Pfarrkirche La Mare de Deu dels Desamparats, deren Portal im Stil der “Rius-Raus” gebaut ist, an dem man die typische bauweise dieser Gegend beobachten kann. Weiter­hin die Straßen Almacenes, Playas und Mar, wo sich der Margenot befindet - eine alte Stützmauer, die in der Vergangenheit die Häuser der Fischer bei ho­hem Seegang schützte und Morairas Burg aus dem 18. Jh., ein zur Verteidigung dienender Bau mit ei­nem charakteristischen Grundriss, der Pezuña de Buey. Gegenüber befindet sich die Kapelle Nuestra Sra. del Carmen.

Besuchenswert ist auch der Club Náutico in Morai­ra, ein Sportyachthafen mit über 600 Ankerstellen, in dem das ganze Jahr über verschiedene Aktivitä­ten organisiert werden.

Unsere Schritte führen uns nun zum Strand des Portet, wo wir auf den alten Wachturm Cap d´Or stossen, der im Auftrag von König Philipp II erbaut wurde. Der Grundriss ist kreisförmig und der Turm ist 11 Meter hoch. Auf der südwestlichen Seite be­findet sich die Cova de la Sendra, eine archäologi­sche Fundstätte aus der frühen Altsteinzeit.

Die Fischhalle.

Hier wird von Montag bis Samstag (ab 9.30 Uhr) Fisch versteigert.

Der Wochenmarkt.

Der Wochenmarkt in Morai­ra findet freitags an der Küs­tenstraße Moraira-Calpe ne­ben dem Parkplatz statt. Der Kunsthandwerksmarkt findet im Sommer in der Avenida de Madrid statt.

Nachdem wir die interessantesten Winkel in Teulada und Moraira entdeckt haben, begeben wir uns nun nach Benissa.

Wie erreichen wir Benissa? Wir folgen der Beschilderung in Richtung Calpe und nach 5 km kommen wir an eine Kreuzung, an der wir rechts nach Benissa abbiegen.

Besichtigungen in Benissa: Tour. Ausgangspunkt: Der Platz Plaza del Portal, wo das Rathaus steht. An dieser Stelle stand Ende des 18. Jh. ein Krankenhaus, das die Armen und Kranken aufnahm. Früher war das Dorf von einer Mauer umgeben, und hier auf der gegenwär­tigen Straße Puríssima befand sich das Haupttor. Wir gehen nun gemütlich diese typische mittelalterliche Gasse entlang und nehmen uns die Zeit, die herrschaft­lichen Gebäude, die Menschen und die vergitterten Balkone zu betrachten. Wir überqueren den Platz Plaza de la Iglesia Vieja, auf dem sich die Festungskirche San Pedro, die Fischhalle aus dem 16. Jh. und das Denkmal des Riberero befindet, das den Bewohner Benissas, die in die Ribera Valenciana zur Reisernte auswanderten, gesetzt wurde. Gegenüber befindet sich das Kulturhaus Casa de la Cultura, ein alter Palast neben dem Haus von Juan Vives, wo das Bildnis der Schutzpatronin von Benissa entdeckt wurde: Die Puríssima Xiqueta.

Die Kirche Iglesia de la Puríssima Xiqueta.

Die Kirche liegt mitten im Stadkern und besitzt außer­gewöhnliche Proportionen. Sie hat den würdigen Namen Catedral de la Marina erhal­ten. Auf dem Altar im Innen­bereich befindet sich das Bild­nis der Puríssima Xiqueta, die Schutzpatronin der Stadt, die während der Patronatsfeier­lichkeiten am 4. Aprilsonntag in einer Prozession durch das Dorf getragen wird.

Wanderungen

Hier können schöne Wande­rungen im Gebirgsland der Sierra de Bèrnia vorgenommen werden, das über die Straße Benissa-Pinos erreicht wird. Wenn wir dieser Straße folgen, stoßen wir auf die Höhlenmale­rei des Morro de la Francesa.

Benissa zählt ferner 6 Kapellen, die in dieser traumhaften Na­turlandschaft verstreut liegen.

An der Fischhalle vorbei gelangen wir zur sogenann­ten Straße Calle del Ángel, welche uns in die Straße Calle dels Desamparats führt und wegen der zahlrei­chen Häuser des damaligen Adels auffällt. Am Ende der Calle dels Desamparats biegen wir links ein und finden den Casal dels Joves, dessen Fassade wir uns aus der Nähe anschauen sollten. Anschließend ge­hen wir weiter und gelangen erneut zur Calle Purís­sima, wo wir bald die Kirche Iglesia de la Puríssima Xiqueta im neugotischen Stil erblicken.

Wir können gemütlich durch die Gassen schlendern und nach zehn Minuten erreichen wir das Kloster Convento Franciscano aus dem 17. Jh. Die Fassade zeigt noch deutlichen seinen ausgeprägten Vertei­digungscharakter. Im Innenbereich befindet sich ein nüchterner, abgeschiedener Kreuzgang. Neben dem Kreuzgang steht die Kirche mit einem außerge­wöhnlichem Altaraufsatz aus dem 18. Jh. und einer beeindruckenden Holzfigur des Heiligen Antonius von Padua.

Nach unserem Besuch in Benissa wenden wir uns nach Gata de Gorgos, bekannt für seine Korbwaren und Weidengeflechte (N-332 Richtung Valencia).

Traditionelle Speisen

Hervorzuheben sind: Der Pu­txero de Polp, ein Tintenfis­cheintopf, der das Gericht par excellence aus Benissa darstellt. Weitere typische Reisgerichte sind der Arròs de Senyoret oder Arròs amb Fesols i Naps, Melva, Stockfisch bacalao, bull amb ceba, mullador de pelleta, sang amb seba. Weithin bekannt sind auch die Wurstwaren wie sobra­sada, blanquets, longanizas, morcillas und cocas mit Wurst­waren.

Straßen- und Flohmärkte.

Jeden Samstag findet in der Umgebung des Klosters der Wochenmarkt mit Obst und Gemüse, Geschenkartikeln, Textilien und einheimischen Produkten (eingesalzte Waren, Süßigkeiten) statt. Dienstags findet im Parque Dolores Piera ein Flohmarkt statt mit Anti­quitäten und handwerklichen Artikeln.